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Wasserpflegetipps bei einem neu befüllten Schwimmbecken

 

1. Prüfen des pH-Wertes und ggf. Einstellung auf 7,0-7,4.

Bei einem pH-Wert über 7,4 mit pH-Minus.

Bei einem pH-Wert unter 7,0 mit pH-Plus.

Achten Sie immer auf gute Durchströmung und Durchmischung nach jeder Zugabe eines pH-Korrekturmittels. Es ist wichtig, dass keine Konzentrationsschwankungen innerhalb des Beckens auftreten. Messen Sie hierzu den pH-Wert an verschiedenen Stellen. 

2. Prüfen der Wasserbeschaffenheit

durch Feststellung der Gesamt- und Carbonathärte.

Dies ist besonders wichtig, wenn beim Einstellen des pH-Werts Schwierigkeiten auftreten. Wenn der Wert der Carbonathärte zu niedrig liegt (unter 2° dH bzw. 0,7 mmol/l), schafft Delphin pH-Stabil Abhilfe. Bei zu hoher Carbonathärte kann Härtestabilisator eingesetzt werden. Tipp von uns: Falls Sie Ihr Becken mit Leitungswasser befüllen, können Sie auch die Werte der Wasserhärte bei Ihrem Wasserversorger erfragen.

3. Zugabe eines Desinfektionsmittels,

um dem Wachstum von schädlichen Mikroorganismen vorzubeugen. 

Die Stoßbehandlung ist eine Dosierungsempfehlung, bei der eine große Menge an

Desinfektionsmittel auf einmal eingesetzt wird.

Achtung: Erst baden, wenn Sie sicher sind, dass der ideale Konzentrationsbereich des Desinfektionsmittels nicht überschritten ist.  

4. Algenverhütung

Geben Sie von Anfang an ein Algizid hinzu, um der Algenbildung vorzubeugen und die Wirkung Ihres Desinfektionsmittels zu verstärken.

5.Überprüfen Sie die Filteranlage und wechseln Sie, wenn nötig, den Filtersand.

Dann folgt die Grunddesinfektion bzw. Stoßchlorung. Nach ein paar Tagen geht es mit der normalen Wasserpflege weiter.

 

Wichtig: Kontrollieren Sie die Konzentration des Desinfektionsmittels regelmäßig

Pflegeinformation
Erstbefüllung - Saisonstart
Zu einer guten Wasserqualität gehört auch der Wasserwechsel:
Freibad - jedes Jahr
Hallenbad - alle zwei Jahre

Warum ist der Wasserwechsel so wichtig ?
Durch eine noch so gute Aufbereitung des Schwimmbadwassers kann nicht verhindert werden, dass sich gelöste Stoffe im Wasser anreichern, vor allem Salze, wie Chloride und Nitrate. Diese werden nicht durch den Filter beseitigt, sondern nur durch einen kompletten Wasserwechsel. Auch im Laufe der Badesaison bringen der Mensch und die Natur organische Stoffe wie z.B. Schweiß, Hautschuppen, Kosmetik, Haare, Gras, Blätter Staub, Saurer Regen usw. in das Badewasser, was den Winter über im Wasser verbleibt. Dann steht das Wasser 5 Monate den Winter über ohne Filtration im Schwimmbad. Würden Sie sich die Zähne putzen mit einem Glas Wasser, das 5 Monate auf der Fensterbank stand? Nein - und darum ist der jährliche Wasserwechsel so wichtig. Wasser, welches den Winter über im Schwimmbecken gestanden hat, benötigt dann im Frühjahr und Sommer mehr Pflege und Pflegemittel, auch wenn es am Anfang klar aussah.

Der erste gut Tipp
Bei der Neubefüllung ist als erstes auf den pH-Wert zu achten. Erst wenn dieser eingestellt ist (7,0 - 7,4), kann mit der Pflegemittelzugabe begonnen werden.
Der zweite gut Tipp
Mit der Erstbefüllung sollten Sie Algenvernichtungsmittel zugeben. Unsere Empfehlung: Reinigen Sie Ihr Becken. Lösen Sie dann die entsprechende Menge Algenvernichter in ca. 5-10 Liter Wasser auf und bestreichen Sie damit die Wände und den Boden. Das Algenvernichtungsmittel kommt somit konzentriert auf die nach der Reinigung verbliebenen Mikroorganismen. Danach nehmen Sie die Beckenbefüllung (mit Leitungswasser) wie gewohnt vor.
Erstbefüllung mit Brunnenwasser
Brunnenwasser enthält oft Eisen, Mangan oder Kupfer und es kann zu Wasserverfärbungen kommen von grün, braun bis fast schwarz und es kann zu Trübungen kommen. Wenn Sie einen Sandfilter haben, sind diese durch Zugabe von Flockungsmittel filtrierbar. Sie können Brunnenwasser testen: Füllen Sie einen Eimer Brunnenwasser und geben Sie einen Teelöffel Chlorgranulat dazu. Ist Eisen im Brunnenwasser enthalten, färbt sich das Wasser grün oder braun. Wenn die Färbung sehr stark ist, sollten Sie auf Leitungswasser zurückgreifen.